Dort versammelten sie sich am 9. Mai auf dem Gräberfeld NN (Ausländer), da es insbesondere um das ehrende Gedenken an jene sowjetischen Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter ging, die nach Bremen verschleppt und ums Leben gebracht wurden. Seit Jahren versammeln sich an diesem Ort Menschen die aus Russland, Weißrussland, Kasachstan, Ukraine, Lettland und anderen Regionen stammen, um an den Überfall Nazi-Deutschlands auf die Sowjetunion zu erinnern und die Toten zu ehren.
Zugleich sind diese Treffen auch immer Begegnungen mit Menschen, die aktiv friedliche und freundschaftliche Beziehungen zur Russischen Föderation unterstützen.
DRFT unterstützt ehrendes Gedenken
Der Verein Deutsch_Russische Friedens_Tage (DRFT) hatte ebenfalls dazu aufgerufen, sich diesem ehrenden Gedenken an die Befreier der sowjetischen Roten Armee und der weiteren Teilnehmer der Anti-Hitler-Koalition mit einer Kranzniederlegung und einer Ansprache anzuschließen.
An der Skulptur der Zwei trauernden Frauen wurden viele Blumen und selbst gestaltete Trauerbekundungen niedergelegt. Gezeigt wurden auch Portraits von verstorbenen Familienangehörigen. Für den DRFT richtete Horst Otto einige Worte zur Bedeutung des 8./9. Mai in der heutigen Zeit an die Versammelten. Für die Botschaft der Russischen Föderation ergriff Alexei Skosyrew das Wort.
Film zeigt bleibende Erinnerungen
Beide Redebeiträge, die Rezitation des Textes von Konstantin Simonow „Warte auf mich“ und die Gesänge zahlreicher Musikerinnen und Musiker können in dem Video unten verfolgt werden.
Text: H.O.; Abbildungen: M.P.
Video, Schnitt und Bildautor: Georg Maria Vormschlag















