Der Verein Deutsch_Russische Friedens_Tage Bremen ist in großer Sorge, dass den deutsch-russischen Beziehungen irreparabler Schaden zugefügt wird. Die Bundesregierung hat das ‚Ende der Diplomatie‘ angekündigt und sieht eine blühende Rüstungsindustrie und eine allgemeine Kriegstüchtigkeit als Vision für ein starkes Europa. Wohin soll dieser Weg führen?
In Russland schlägt die jahrzehntelang wohlwollende Stimmung, die auch die Wiedervereinigung der BRD mit der DDR ermöglicht hat, um. Mittlerweile wird Deutschland von der russischen Bevölkerung wieder als Bedrohung wahrgenommen.
Frieden braucht Dialog und Verständigung
Mit dieser Entwicklung in Richtung Konfrontation wollen wir uns nicht abfinden. Wir werben für die Rückbesinnung auf die guten Erfahrungen mit einer aktiven Politik der Annäherung und Entspannung.
Mit dem vorliegenden Programm bietet der Verein Themen an, die eher das Gemeinsame und nicht das Trennende zwischen beiden Ländern beleuchten – und die jeweils Anlässe zum Nachdenken sind.
Informationen und Anregungen zum selbst denken
Zum Beispiel … die Ausstellung Blockade Leningrads 1941-1944 in der Gedenkstätte Sandbostel und die Lesung zum Nürnberger Kriegsverbrecherprozess. Zu Wort kommen ausgewiesene Experten zur politischen Rolle der Kultur/-politik: Dr. Hauke Ritz analysiert die Entwicklung in Westeuropa, und Ivan Rodionov die in Russland.
Mit Freude begrüßen wir den bekannten Friedensmahner und Gelehrten Eugen Drewermann mit einem Vortrag über F. Dostojewskij.
Auch bei den beiden Vorträgen über (nicht nur) russische Ikonen und Reiseerlebnisse an der Wolga und am Baikalsee wird uns Russland näher gebracht.
FRIEDENSTÖNE für Herz und Emotionen
Akzente setzen auch das Konzert FRIEDENSTÖNE – Musik und Lyrik sowie zum Jahresende das Programm Russische Märchen und die Suche nach Wahrheit in der Reihe Lyrik und Musik.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Der Vorstand
















