Musik und Lyrik im Interesse einer friedlichen Welt ohne Krieg und Gewalt standen am Montag, dem 10. November, in der Kulturkirche Stephani auf dem Programm. Das Konzert FRIEDENSTÖNE begeisterte das zahlreich erschienene Publikum mit Werken der Klassik und russischen Volksmelodien.

Spürbar war die Freude der Konzertgäste, an einem musikalischen Statement für eine Politik der Friedensfähigkeit, statt „Kriegstüchtigkeit“ nach Pistorius-Art, beteiligt zu sein. Dies zeigte sich auch im anhaltenden Applaus für die Musikerinnen und Musiker, Sängerinnen und Sänger sowie das Lyrik-Team. Rezitiert wurden Werke in Russischer Sprache und direkt im Anschluss die deutsche Übersetzung.

Emotionaler Spannungsbogen von tief ergreifend bis beschwingt fröhlich

Der Dank des Veranstalters Deutsch-Russische Friedenstage Bremen e. V. gilt den Künstlerinnen und Künstlern des Abends, die dieses Konzert zu einem unvergesslichen Erlebnis geprägt haben: Manni Laudenbach, Schlagzeug; Streichquartett: Jörg Assmann, Violine; Julia Bornholt, Violine; Balkis Mele, Viola und Hanna Tietjen, Cello; Lyrik in russischer und deutscher Sprache: Irene Baumann und Thorsten Kühn; Tim Schikoré, Gitarre; Bremer Zupfinstrumente-Ensemble unter Leitung von Halina Nazarenka und Trio (Mandoline, Domra, Bajan) unter Leitung von Waldemar Zabel; Duo: Michael Rettig, Klavier und Clovis Michon, Cello; Chor „Rodina“ und Solistinnen der Vokalgruppe unter Leitung und am Klavier begleitet durch Slava Kravets; Vadim Kulitzkij, Gitarre.

Moderiert wurde die Veranstaltung von Horst Otto, der in seinen einleitenden Worten die Rückbesinnung auf das Friedensgebot der UNO-Charta verwies. Zugleich forderte er die Bundesregierung auf, zu einer Politik der Völkerverständigung, des Dialogs und der Diplomatie zurückzukehren. Nur so kann Deutschland helfen, zum Beispiel die Kriege in der Ukraine, in Gaza und im Sudan zu beenden und neue zu vermeiden.

Text: H.O.
Abbildung: Wolfgang Bertram
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