_Friedenswillig und friedensfördernd – das sind wir
Die 8. Deutsch_Russischen Friedenstage greifen erneut wichtige historische und aktuelle friedenspolitische Themen im Verhältnis zu Russland auf. Ein Schwerpunkt ist das Thema „Frieden durch Kultur“. Schauen Sie selbst. Zu welcher Veranstaltung dürfen wir Sie begrüßen? Hier geht es zum Programm.
Was uns bewegt
Wir, der Verein Deutsch_Russische Friedenstage Bremen, sind weiterhin in großer Sorge um das Leben auf dem europäischen Kontinent, ob es sich überhaupt noch lohnt, weiter auf ein gut-nachbarschaftliches Verhältnis mit unserem großen Nachbarn zu hoffen. In Worten und Taten forciert die Politik der Bundesrepublik und der EU die Sanktions- und Konfrontationspolitik in Richtung Russland. Es dominiert eine Rhetorik der „Kriegstüchtigkeit“, Reisen nach Russland werden (fast) unmöglich gemacht, russisches Gas soll „für immer“ verbannt werden. Die Entfremdung wird aktiv vorangetrieben.
Aber, es zeigen sich Zweifel an dieser Strategie. Immerhin hat Kanzler Merz kürzlich eingestanden: „Russland ist ein europäisches Land. Wenn es uns … gelingt, in der längeren Perspektive mit Russland wieder einen Ausgleich zu finden, wenn Frieden herrscht, wenn Freiheit gewährleistet ist, … dann haben wir … eine … Bewährungsprobe bestanden …“
An diese so ausgesprochene Friedensperspektive, an diesen kleinen Hoffnungszipfel, wollen wir anknüpfen. Mit dem Programm für die 8. Deutsch_Russischen Friedens_Tage gehen wir auf Spurensuche. Was gibt uns Hoffnung?
Frieden durch Kultur
Wir starten mit einem kleinen Märchen in einem kleinen Papiertheater: „Die Prinzessin und der blinde Schmied“ – dessen allegorische Bezüge zu aktuellen Geschehnissen nicht ganz zufällig sind …
In der WeserArt Galerie im Weserpark wird durch die Deutsche Roerich-Gesellschaft eine empfehlenswerte Ausstellung über das Leben, das künstlerische Wirken und die Friedensinitiativen des russischen Malers Nikolaj Roerich (1874 – 1947) vorgestellt. Aus dem Roerich-Pakt (1935) ging die noch heute gültige „Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten“ hervor!
Die Lyrik-Gruppe und Songpoet Tino Eisbrenner bereichern das Programm mit der Sprachkunst von Tschingis Aitmatov und weiteren Dichtern und Musikern.
„Nur wer Vergangenheit kennt, kann Zukunft gewinnen.“ (Christa Wolf)
Um Erinnern und Gedenken geht es am 8. und 9. Mai an der Reitbrake und dem Friedhof Osterholz. Hans Bauer beleuchtet in diesem Zusammenhang die neue Russophobie und ihre Quellen in der gekaperten Erinnerungskultur. Am 22. Juni jährt sich der Überfall Nazideutschlands auf die Sowjetunion zum 85. Mal. Kai Köhler, bringt das Wirken von Schostakowitsch und weiteren sowjetischen Komponisten für den Sieg über Nazideutschland näher.
Das aktuelle Ringen um Frieden
Täglich ereilen uns Medienberichte, die Russische Föderation sei nicht an wirklichem Frieden interessiert. Aber – ist das so? Reiner Braun und Petra Erler zeigen mit ihren faktenreichen Vorträgen ein gänzlich anderes Bild der Friedensbemühungen Russlands.
Herzlich willkommen
Der Vorstand
















