# 8. Mai: Kranzniederlegung und Kundgebung am Mahnmal An der Reitbrake
Freitag, 8. Mai, 11 Uhr
Ort: Mahnmal An der Reitbrake 6, Bremen
Veranstalter: Deutsch_Russische Friedens_Tage Bremen in Kooperation mit Bremer Friedensforum, Bürgerinitiative Oslebshausen und umzu, DFG-VK, VVN-BdA. Sie setzen sich dafür ein, dass an diesem Ort, dem sogenannten „Russenfriedhof“, eine würdige Gedenkstätte für die hier ehemals begrabenen sowjetischen Kriegsgefangenen errichtet wird.
# 9. Mai: Mahnung zum Frieden auf dem Friedhof Osterholz
Gedenken an die Toten aus der Sowjetunion
Samstag, 9. Mai, 11 Uhr
Ort: Friedhof Osterholz, Gräberfeld NN (Ausländerfeld), Eingang Parkplatz Hermann-Koenen-Straße, Bremen
Kranzniederlegung, Ansprache und Musik
Auch auf dem Friedhof Osterholz versammeln sich Menschen aus den Gebieten der Sowjetunion zum Gedenken an den 9. Mai. Der Verein Deutsch_Russische Friedens_Tage lädt ein, sich mit einer Kranzniederlegung und einer kurzen Ansprache dieser Tradition anzuschließen.
# 11. Mai: Vortrag & Diskussion mit Hans Bauer
Gekaperte Erinnerungskultur: Woher kommt die erneute Russophobie?
Montag, 11. Mai, 19 Uhr
Ort: Saal Heinrichstraße 11, Bremen
„Meine Mission besteht im Falle des Erfolges darin, das Slawentum auszurotten …“, so A. Hitler am 27. November 1941 in Berlin. Im Ergebnis des deutschen Vernichtungskrieges gegen die Sowjetunion haben etwa 27 Mio. Menschen des Landes ihr Leben verloren. 4,7 Mio. wurden als Zwangsarbeiter nach Deutschland verschleppt, 3,3 Mio. kamen ums Leben.
Der Vortrag behandelt Strukturen und Hintergründe, weshalb die deutsche Erinnerungskultur diese Fakten vernebelt und Russophobie erneut die Politik bestimmt.
Zur Person
Hans Bauer ist als stellv. Generalstaatsanwalt der DDR bekannt. Er ist mit vielen Facetten der Entnazifizierung in beiden deutschen Staaten vertraut.
















