Im Beisein von Carmen Emigholz, Staatsrätin für Kultur in Bremen, öffnete kürzlich die Ausstellung „Nikolaj Roerich: Frieden durch Kultur“ ihre Pforten. Gezeigt wird die umfangreiche Präsentation in der WeserArt Galerie. Die zahlreich erschienenen Gäste der Ausstellungseröffnung waren sichtlich nicht nur von dem malerischen Werk des Künstlers beeindruckt.
Die besondere Bedeutung der Ausstellung liegt in der umfassenden Darstellung seines Wirkens als Friedensaktivist, das mit der Schaffung des Banners für den Frieden ein Zeichen für einen rücksichtsvollen Umgang mit Kunst und Kulturgütern gesetzt hat. Ins Leben gerufen wurde das Symbol 1931. Bereits 1935 folgte der Roerich-Pakt. Dieser gilt heute als entscheidender Meilenstein hin zur Haager Konvention zum Schutz von Kulturgütern bei bewaffneten Konflikten“ (1935).
Frieden und Völkerverständigung im Mittelpunkt
Die sorgfältig kuratierte Ausstellung wurde vor Jahren in Moskau durch die dortige Roerich-Gesellschaft konzipiert und anschließend in zahlreiche Sprachen übersetzt. Die deutschsprachige Version wird von der in Remscheid ansässigen Deutsche Roerich-Gesellschaft e. V. präsentiert.
Begrüßt wurden die Ausstellungsgäste vom Leiter der WeserArt Galerie, Helmuth Gaber.
Für den Vorstand der Roerich-Gesellschaft bedankte sich mit einführenden Worten Rainer Schneider bei der WeserArt Galerie, dem Verein Deutsch-Russische Friedenstage Bremen und der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e. V. für die aktive Unterstützung.
Halina Schneider, Vorsitzende der Deutschen Roerich-Gesellschaft, ging in ihrem Vortrag auf die Bedeutung des Malers und Friedensaktivisten in der Vergangenheit und Gegenwart ein. Sie betont, dass die Vorstellungen von Nikolaj Roerich für die Bewahrung der Kultur auch heute noch eine starke Motivation für den Schutz von Kulturgütern darstellen.
Grußwort von Carmen Emigholz, Staatsrätin für Kultur
Die Politikerin unterstrich die hohe künstlerische Qualität der gezeigten Gemälde. Zugleich ging sie auf die Rolle der Kultur als Brücke zu anderen Ländern und den Herzen der Menschen ein. Zur Erinnerung, und möglicherweise als Flagge am Rathaus, überreichte Halina Schneider das „Banner des Friedens“ an die Vertreterin Bremens.
Musikalisch gerahmt wurde die Eröffnungsfeier durch Vadim Kulitzky an der Gitarre und Axel Figur am Klavier.
Die Ausstellung ist noch bis 26. Juni zu besichtigen.
Ausführliche Programmhinweise auf: https://roerichpakt.com/
oder auf www.deutsch-russische-friedenstage.de
Text: Redaktion
Abbildungen: H.O.
<Video folgt in Kürze>

















