Aitmatows Novelle „Djamila“ begeistert das Publikum

Tschingis Aitmatows Novelle „Djamila“ stand am 6. Juni auf dem Programm. Das zahlreich erschienene Publikum war begeistert von der feinfühlig vorgetragenen Lesung durch die Lyrik-Gruppe Bremen. Ebenso war es angetan von der musikalischen Rahmung durch den Songpoeten Tino Eisbrenner und das Zupfinstrumente-Ensemble „Volante“. Besonders erfreulich war zu sehen, mit welch großem Engagement insbesondere die jugendlichen Mitglieder der Lyrik-Gruppe das Publikum von ihrem Sprachgefühl überzeugen konnten. Für die ansprechende, von Irene Baumann und Thorsten Kühn kreierte, Moderation und Gestaltung sowie die Darbietung gab es lang anhaltenden Applaus und Rosen für das gesamte Ensemble.

Eine würdige Veranstaltung zum Tag der russischen Sprache
Der 6. Juni ist ein besonderer Tag im Kalender der Menschen, die die russische Sprache verehren. Etabliert wurde der Tag der russischen Sprache 2010 von den Vereinten Nationen (UN). Die Wahl des 6. Juni wurde zu Ehren Alexander Puschkins getroffen. Das literarische Schaffen des am 6. Juni 1799 geborenen Dichters ist eng mit der modernen russischen Literatursprache verbunden. Dafür wird er noch heute von Liebhabern der russischen Sprache und Literatur verehrt.

„Djamila“, ein Klassiker der Weltliteratur
Aitmatows Klassiker „Djamila“ – die schönste Liebesgeschichte der Welt, wie der französische Dichter Louis Aragon betont, wird weltweit verehrt. Übersetzt in mehr als 170 Sprachen ergreift seine vielgestaltige Dichtung die Herzen und den Verstand. In Kirgisistan geboren, in der Sowjetunion zum verehrten Literaten gereift, nutzt sein Werk die kirgisische und russische Sprache. Frieden und Liebe zu den Menschen sind Triebkraft seines Schaffens. Dies wurde durch die ausgewählten Texte aus dem Werk Aitmatows deutlich.

Aitmatow und Eisbrenner auf einer Bühne
Veranstaltet wurde diese Lyrik- und Musikveranstaltung vom Deutsch_Russische Friedens_Tage Bremen e. V. unter dem Titel: „Tschingis Aitmatow und Tino Eisbrenner – Botschafter der Liebe und des Friedens“. Im ersten Teil wurde das Publikum auf die Lyrik-Reise mitgenommen. Nach der Pause musizierte und sang Tino Eisbrennner, begleitet von Larissa Scherschel, Liebes- und Friedenslieder.
Das Video unten zeigt die Lyrik-Veranstaltung als eine Auskopplung aus der gesamten Bühnenshow.

Abbildung: Marinna Klettke
Text: Redaktion
Video: Wolfgang Bertram