_Jetzt vormerken – Mitmach-Aktion
Mittwoch, 30. September, 11 Uhr
Friedhof Osterholz, Gräberfeld NN,
Die Aktion „Kein Gras drüber wachsen lassen“ startet um 11 Uhr auf dem Gräberfeld NN mit einer kleinen Ansprache. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung durch Vladimiros Papadopoulos von der russischsprachigen Community. Gegen 15 Uhr wird sie beendet.
Wir, der Verein Deutsch_Russische Friedens_Tage, laden alle Menschen ein, sich an dieser Aktion der Würde zu beteiligen. Diese wird auch durch den Friedhof proaktiv unterstützt.
Vorher und nachher: Etwa 15 Minuten genügen, um eine Grabplatte in einen würdigen Zustand zu bringen. Etwa 300 Objekte stehen zur Reinigung an.
Die Abbildung zeigt geeignetes Werkzeug. Es wird gebeten, auch eigenes Gerät und, wenn möglich, Kniekissen, Bürsten, Kärcher und Eimer mitzubringen. Der Verein kann ebenfalls Handwerkszeug stellen. Verpflegung sollte mitgebracht werden.
Kein Gras drüber wachsen lassen
Deutschland soll wieder „kriegstüchtig“ (Pistorius) werden. Wohin das wieder führen kann, ist auch auf dem Gräberfeld NN (Ausländische Kriegsopfer) auf dem Friedhof Osterholz sichtbar.
Allein auf diesem Areal ruhen mehr als 2.000 Leichname. Darunter befinden sich überwiegend Kriegsgefangene sowie Zwangsarbeiter aus der Sowjetunion und anderen Ländern Osteuropas, die während des Zweiten Weltkriegs in Bremen ums Leben kamen.
Inzwischen zeigen viele der Grabplatten ein unwürdiges Erscheinungsbild. Schmutz, Moos und Flechten haben sich ausgebreitet.
Das wollen wir ändern
Wir rufen dazu auf, die Aktion „Kein Gras drüber wachsen lassen“ aktiv zu unterstützen. Es geht darum, den Toten durch unser eigenes Tun die Ehre zu erweisen und die Würde der Gräber wieder herzustellen. Zugleich setzt die Aktion ein Zeichen, dass wir keine neuen Gräber für Kriegsopfer wollen. Die erneuten Kriegsvorbereitungen Deutschlands lehnen wir ab!


















