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Zunehmend gerät das „Russische Haus der Wissenschaft und Kultur“ in das Visier jener Kräfte, die mit allen Mitteln die Beziehungen zur Russischen Föderation weiter zerstören wollen. Auch vor russischen Einrichtungen, die der Pflege der Kultur, der russischen Sprache, Wissenschaft, Bildung und menschlichen Begegnung dienen, schrecken diese auf Konfrontation statt Dialog fixierten Anhänger der Kampagne gegen die 1984 eingeweihte Kulturstätte nicht zurück. So wurden dem Berliner Abgeordnetenhaus seitens der Grünen und der SPD bereits Anträge unterbreitet, das Kulturzentrum „Russisches Haus“ zu schließen. Es ist damit zu rechnen, dass nach den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus im September 2026 diese Kampagne weiter forciert wird.
Wir setzen auf Völkerverständigung und Dialog
So hat im Oktober 2025 eine große Gruppe von Mitgliedern und Freunden des Vereins Deutsch_Russische Friedens_Tage Bremen (DRFT) das „Russische Haus“ besichtigt. Und die Besucher waren sehr beeindruckt vom vielfältigen Programm des Hauses: Theaterdarbietungen, Kino mit neuesten russischsprachigen Filmen, mehrere Ausstellungen zu verschiedenen Themen, eine umfangreiche Bibliothek, Sprachkurse für Anfänger und Fortgeschrittene sowie Musikunterricht prägen das Bild. Hinzu kommt eine Gastronomie, die typische Leckereien der russischen Küche zu günstigen Preisen anbietet. Mit anderen Worten: Es handelt sich um einen Ort, der Menschen zusammenführt und der es ermöglicht, die deutsch-russischen Beziehungen zu pflegen.
Aufruf zur Unterstützung der Petition
Gegen den Willkürakt der Schließung des „Russischen Hauses“ entwickelt sich breiter Widerstand in Berlin. Die von Josephine Thyrét initiierte Petition gehört dazu. Der Vorstand des Vereins DRFT unterstützt diese Aktion und ruft dazu auf, zur Breitenwirkung dieser Initiative beizutragen.
Hier geht es zur Petition: https://www.change.org/p/petition-russisches-haus-in-berlin-erhalten
Text: Horst Otto
Abbildung: Archiv des Vereins


















