Vorankündigung: Die Heimat, der Krieg und der Goldene Westen

Vorankündigung: Die Heimat, der Krieg und der Goldene Westen

Am 23. März stellt Wolfgang Bittner seinen Roman „Die Heimat, der Krieg und der Goldene Westen“ in Bremen vor. Er spricht über Hintergründe der NS-Zeit, den Krieg im Osten, „Entnazifizierung“, den Mythos „Goldener Westen“. Der Autor geht mit dem Blick auf die Lehren auch darauf ein, wie aus der Entspannungspolitik der 90er Jahre erneut ein West-Ost-Konflikt in den Beziehungen zu Russland entstehen konnte.

mehr lesen
Medienmitteilung

Medienmitteilung

Wir bedanken uns für die freundliche Unterstützung unserer Aktion: „Kein Gras drüber wachsen lassen“ in zahlreichen Medien. Am vergangenen Samstag konnte der Verein für Deutsch_Russische Friedens_Tage die Aktion auf dem Osterholzer Friedhof abschließen. 270 Grabplatten auf dem Gräberfeld NN wurden von Moos und Schmutz befreit. Wir würden es begrüßen, wenn die folgende Medienmitteilung noch Erwähnung in Ihrem Medium erfährt:
Fritz B. (81) und Enkelin Maria (18) unterstützen „Kein Gras drüber wachsen lassen“ …

mehr lesen
Ehrung ausländischer Naziopfer auf dem Bremer Osterholzer Friedhof

Ehrung ausländischer Naziopfer auf dem Bremer Osterholzer Friedhof

Der Verein „Deutsch-Russische Friedenstage Bremen e.V.“ hatte zu einer Grabsteinreinigung der Gräber ausländischer Kriegsopfer auf dem Osterholzer Friedhof in Bremen aufgerufen. Etwa vierzig Bremer Bürgerinnen und Bürger folgten dem Aufruf an einem sonnigen Sommermorgen, brachten Eimer, Bürsten und anderes Werkzeug mit, um sich an die Arbeit zu machen.

mehr lesen
Die Bremer Stadtmusikanten in der russischen Kultur

Die Bremer Stadtmusikanten in der russischen Kultur

Die Bremer Stadtmusikanten, Wahrzeichen und touristische Attraktion Bremens, sind in Russland außerordentlich bekannt und populär. Dies kommt allerdings nicht so sehr von dem Grimmschen Märchen, sondern von einem Zeichentrickfilm, der 1969 in der Sowjetunion erschien.

mehr lesen
Stefan Semken ist tot

Stefan Semken ist tot

Die Mitglieder des Vereins Deutsch-Russische Friedenstage trauern um Stefan Semken.
Seit wir in Bremen aktiv wurden, um freundschaftliche Begegnungen und Beziehungen zwischen Deutschen und Russen zu fördern, war Stefan an unserer Seite.

Update 25.9.20: Es hat uns sehr berührt, einen Beitrag des ersten russischen Fernsehen (Россиа-1) gefunden zu haben, der über Stefans Kranzniederlegung in Wolgograd berichtet. (s. Video)

mehr lesen
Große Aufmerksamkeit für Spasibo-Kranz aus Bremen

Große Aufmerksamkeit für Spasibo-Kranz aus Bremen

Große Aufmerksamkeit gab es am 24. Juni in Wolgograd für den Spasibo-Kranz aus Bremen. In den frühen Morgenstunden legten Freunde des Bremer Vereins für Deutsch-Russische Friedenstage den Kranz am Obelisken für das Gedenken an die Verteidiger von Stalingrad, heute Wolgograd, nieder. Auf der Kranzschleife steht zu lesen: 9. Mai 1945 – Спасибо (Danke).
Mit dem Besuch in Wolgograd wendet sich der Verein auch an die Menschen in der Russischen Föderation und bekennt sich zu seinem Streben, die Deutsch-Russischen Beziehungen auf ein neues vertrauensvolles Fundament zu stellen.

mehr lesen
Spasibo-Kranz auf dem Weg nach Wolgograd

Spasibo-Kranz auf dem Weg nach Wolgograd

Freunde des Bremer Vereins für Deutsch-Russische Friedenstage (DRF) werden am 24. Juni in Wolgograd sein. Im Gepäck führen sie einen Spasibo-Kranz mit. Er soll an diesem Tag an der Gedenkstätte „Mamajew Hügel“ im Zentrum der Stadt niedergelegt werden. Der Verein verbindet diese Geste mit einem großen Spasibo an die Völker der Sowjetunion. Mit ihrem erfolgreichen Kampf in der Schlacht um Stalingrad, heute Wolgograd, haben sie die strategische Wende im 2. Weltkrieg herbeigeführt und im Mai 1945 im Rahmen der Anti-Hitler-Koalition den endgültigen Sieg in Berlin errungen.

mehr lesen
Zeitungsanzeige Wolgograd (ehemals: Stalingrad) zum 75. Jahrestag

Zeitungsanzeige Wolgograd (ehemals: Stalingrad) zum 75. Jahrestag

„Zum 75. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus: Wir sagen danke!“ unter diesem Titel haben über 50 Politiker*innen, darunter drei ehemalige Ministerpräsidenten (Hans Modrow, Oskar Lafontaine, Matthias Platzeck), Bundestagsabgeordnete, internationale, nationale und regionale Friedensnetzwerke und -organisationen, darunter auch die Deutsch_Russischen Friedens_Tage Bremen, Wissenschaftler*innen, Künstler*innen eine Anzeige in den Zeitungen Wolgograds veröffentlicht.

mehr lesen
Meinst Du, die Russen wollen Krieg?

Meinst Du, die Russen wollen Krieg?

Im Rahmen der Kranzniederlegung am Osterholzer Friedhof rezitierten Manni Laudenbach von der Shakespeare-Company Bremen und Irene Baumann vom Verein Deutsch-Russische Friedenstage Bremen das Gedicht „Meinst du, die Russen wollen Krieg?“ von Jewgeni Jewtuschenko in deutscher und russischer Sprache.

mehr lesen
Dank an die Völker der Sowjetunion – Kranzniederlegung in Bremen

Dank an die Völker der Sowjetunion – Kranzniederlegung in Bremen

Der 2019 in Bremen gegründete Verein „Deutsch-Russische Friedenstage Bremen“ führte unter den durch Covid19 bedingten Abstands- und Beschränkungsmaßnahmen eine Kranzniederlegung auf dem Osterholzer Friedhof in Bremen durch. Auf diesem Friedhof fanden nach 1945 viele im Krieg umgekommene und umgebrachte Menschen ihre letzte Ruhestätte, auch Bürger und Bürgerinnen der Sowjetunion.

mehr lesen
9. Mai in Wolgograd mit Kranz aus Bremen

9. Mai in Wolgograd mit Kranz aus Bremen

Freundinnen und Freunde des Vereins Deutsch_Russische Friedens_Tage Bremen e.V. besuchen am 9. Mai 2020 in Wolgograd den Denkort Mamajew Kurgan (Мамаев курган), zu Deutsch Mamai-Hügel. Sie werden dort einen Kranz zu Ehren der ums Leben gekommenen Verteidiger der Sowjetunion niederlegen.

mehr lesen
„Defender Europe 2020“ Vortrag jetzt als Video

„Defender Europe 2020“ Vortrag jetzt als Video

Am 24.2.2020 sprach Claudia Haydt Im überfüllten Tivoli-Saal des DGB-Hauses in Bremen zum Thema: „Warum das Großmanöver der USA ‚Defender Europe 2020‘ den Wunsch nach Frieden und guter Nachbarschaft mit Russland boykottiert?“. Dieser Vortrag ist jetzt als Video im Internet verfügbar.

mehr lesen
Vorschau: Deutsch_Russische Friedens_Tage im Mai 2020

Vorschau: Deutsch_Russische Friedens_Tage im Mai 2020

Die erfolgreichen Deutsch_Russischen Friedens_Tage gehen in die nächste Runde. Hier eine Vorschau auf die Veranstaltungen im Mai:
– Tanja und die Blockade von Leningrad
– Dr. Gert Meyer: Die Belagerung von Leningrad 1941–1944 und die Lehren für heute
– The Magnitsky Act: Behind the Scenes
– Kurzweil und Pelmeni – Deutsch-Russisches Friedensfest
– Lesung mit Rolf Becker

mehr lesen
„Frieden bekommt man nur, wenn man redet, redet, redet …“

„Frieden bekommt man nur, wenn man redet, redet, redet …“

Im überfüllten Tivoli-Saal des DGB-Hauses in Bremen sprach Claudia Haydt im Rahmen der zweiten Deutsch-Russischen Friedenstage in Bremen zum Thema: „Warum das Großmanöver der USA ‚Defender Europe 2020‘ den Wunsch nach Frieden und guter Nachbarschaft mit Russland boykottiert?“ Claudia Haydt, die u. a. in der „Informationsstelle Militarisierung e.V. (IMI) in Tübingen arbeitet, beschrieb Umfang und Zielrichtung des Großmanövers und deren mögliche Folgen.

mehr lesen
Ein Blick in den höllischen Krieg deutscher Truppen in der Sowjetunion

Ein Blick in den höllischen Krieg deutscher Truppen in der Sowjetunion

Mit ihrer szenischen Lesung „Über Flintenweiber und Untermenschen“ ließen Martin Heckmann und Kathrin Steinweg eine schwere Zeit für ihr Publikum lebendig werden: Texte aus Briefen ehemaliger sowjetischer Kriegsgefangener, amtliche Schreiben der Bremer Baubehörde, die während der Nazizeit für die Lager der Kriegsgefangenen zuständig war, Befehle von Nazigenerälen und Ausschnitte aus Werken des weißrussischen Schriftstellers Wassil Bykau – all dies formte sich zu einer lebendigen Collage und zog die Besucher der Lesung in ihren Bann.

mehr lesen
Ausstellung „Meinst Du, die Russen wollen Krieg?“ – Bericht von der Vernissage

Ausstellung „Meinst Du, die Russen wollen Krieg?“ – Bericht von der Vernissage

Die Ausstellung zeigt etwas vom Alltag der Russen heute, zeigt, dass sie Menschen sind, die sich in keiner Weise nach Krieg sehnen. Ganz im Gegenteil: Der Generalkonsul Andrei Sharashkin, offizieller Vertreter der Russischen Föderation in Hamburg, legte in eindrücklichen Worten dar, wie sehr die Russen im Zweiten Weltkrieg gelitten haben. Bis heute gedenken die Russen jährlich am 9. Mai dieser Schreckenszeit. Sharashkin fügte hinzu: „Wie soll ein Volk, das so gelitten hat, noch einmal Krieg wollen?“

mehr lesen
Ausstellung „Meinst Du, die Russen wollen Krieg?“ – Information

Ausstellung „Meinst Du, die Russen wollen Krieg?“ – Information

[31.1. bis 28.2.2020]
Russland – immer noch und immer wieder ein Buch mit sieben Siegeln. Was die Medien berichten, klingt nicht gut: unberechenbar, aggressiv und unfähig zur Demokratie. Doch stimmt dieses Bild? Eine Ausstellung über das heutige Russland zeigt ab 31. Januar 2020 im Gewerkschaftshaus Bremen Fotografien und Impressionen vom Alltag. Begleitende Texte bieten eine Möglichkeit, den Blick auf dieses Land zu überprüfen.

mehr lesen
Ausstellung „Meinst Du, die Russen wollen Krieg?“ – Pressemitteilung

Ausstellung „Meinst Du, die Russen wollen Krieg?“ – Pressemitteilung

[31.1. bis 28.2.2020]
Besucherinnen und Besucher erfahren Interessantes über das Alltagsleben, die Entwicklung der Erinnerungskultur nach dem Trauma des Zweiten Weltkrieges und den Wunsch der Menschen in Russland, in Frieden und guter Nachbarschaft in Europa zu leben. Die Macher der Ausstellung, Jörg Munder und Elena Maslovskaya, kennen aus eigenem Erleben die aktuellen Ansichten der deutschen und der russischen Bevölkerung zu den Beziehungen beider Länder und greifen diese mit interessanten Texten und Bildern aus dem russischen Alltag auf.

mehr lesen
Über Flintenweiber und Untermenschen

Über Flintenweiber und Untermenschen

[13.2.2020 19 Uhr]
Mit der Szenischen Lesung „Über Flintenweiber und Untermenschen“ stellen Kathrin Steinweg und Martin Heckmann mit ihrer Sprachkunst ein Thema vor, das die Herzen berührt und das es verdient hat, im Bewusstsein der heutigen Zeit präsenter zu sein. Die Collage greift Erinnerungen von sowjetischen Militärangehörigen auf, die die Tortur in deutschen Lagern für Kriegsgefangene erlebten und welche Rolle dabei deutsche Lager- und Polizeiverordnungen spielten.

mehr lesen
Für Kooperation und Frieden mit Russland

Für Kooperation und Frieden mit Russland

Abschluss der Deutsch-Russischen Friedenstage in Bremen mit Andreas Zumach und Andrei Sharashkin, Generalkonsul der Russischen Föderation in Hamburg.
Im vollbesetzten Wall-Saal der Stadtbibliothek Bremen begrüßten die Zuhörer*innen mit starkem Beifall die drei Vertreter des Hamburger Generalkonsulats der Russischen Föderation. So brachten sie gleich zu Anfang der letzten Veranstaltung der ersten Deutsch-Russischen Friedenstage in Bremen zum Ausdruck, dass sie für eine Verbesserung der Beziehungen zu Russland eintreten.

mehr lesen
Die Akte Magnitski – Ein Filmabend mit Diskussion

Die Akte Magnitski – Ein Filmabend mit Diskussion

Im Rahmen der ersten deutsch-russischen Friedenstage waren am Samstag, den 23.11.2019 der Regisseur und Grimme-Preisträger Andrei Nekrasov und seine Mitarbeiterin Vetta Kirillova bei uns zu Gast.
In der Villa Ichon zeigten sie vor einem interessierten Publikum im voll besetzten Saal ihren Film „Akte Magnitski – Hinter den Kulissen“.

mehr lesen
Kooperation statt Konfrontation mit Russland

Kooperation statt Konfrontation mit Russland

[Montag, 25.11.2019 19 Uhr]

Kooperation statt Konfrontation mit Russland – unsere historische Herausforderung. Ein Vortrags- und Diskussionsabend mit Andreas Zumach (Genf).

30 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer befinden sich die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und der NATO in einer scheinbar ausweglosen konfrontativen Spannung mit Russland.

mehr lesen
Die weißen Nächte des Postboten

Die weißen Nächte des Postboten

[Sonntag, 24.11.2019 19:00 Uhr]

Russland am Kenosero-See: In der abgelegenen Gegend um den See ist der Postbote Ljoscha die einzige Verbindung zur Außenwelt. Ein preisgekrönter Film über Land und Leute mit ihren Sorgen, Problemen und Freuden.

mehr lesen
The Magnitsky Act: Behind the Scenes

The Magnitsky Act: Behind the Scenes

[Samstag, 23.11.2019 18 Uhr]

2007 deckt der Steuerberater Sergei Magnitsky einen 230 Millionen USDollar schweren Betrug korrupter russischer Beamter auf. Er zeigt den Fall bei den Behörden an, wird jedoch selbst verhaftet. Trotz Folter widerruft er seine Anzeige nicht und wird schließlich in seiner Zelle brutal ermordet. So lautet die Darstellung der USA, auf deren Grundlage der »Magnitsky Act« mit seinen Sanktionen gegen Russland begründet wurde.

Aber stimmt das? Film und Diskussionsrunde mit dem Regisseur Andrei Nekrasov.

mehr lesen
Das russische Volk will Frieden

Das russische Volk will Frieden

Hartmut Drewes, Pastor i.R. und Mitglied des Vereins „Deutsch-Russische-Friedenstage“ wirkte am Volkstrauertag am 17. November 2019 im Bittgottesdienst für den Frieden in der Simon-Petrus-Kirche in Bremen-Habenhausen mit und sagte u.a. zum Thema „Sorgen um den Frieden“:

mehr lesen
Nachlese: Kandinsky-Vortrag

Nachlese: Kandinsky-Vortrag

Am Dienstag, den 12.11.2019, gab der Lichtbildervortrag der Kunsthistorikerin Barbara Alms „Wassily Kandinsky (1866-1944) – Revolutionär der Malerei und Protagonist des Internationalismus“ einen faszinierenden Einblick in die künstlerische und kulturelle Verflechtungsgeschichte zwischen Russland und Deutschland.

mehr lesen
Arrhythmia

Arrhythmia

[Sonntag, 17.11.2019 18:30 Uhr]

Der mehrfach preisgekrönte Film von Regisseur Boris Chlebnikow zeigt mit Humor und Akribie die Arrhythmien (Herzrhythmusstörungen) einer spannungsreichen Beziehung zwischen dem Notarzt Oleg, seiner Ehefrau Katja und einem kaltherzigen Krankenhauschef.

mehr lesen
Antje Weithaas & Ural Philharmonic Orchestra in Bremen

Antje Weithaas & Ural Philharmonic Orchestra in Bremen

[Sonntag, 17.11.2019 20:00 Uhr]

Das Ural Philharmonic Orchestra ist auf Europa-Tour und macht zum ersten Mal auch Bremen seine Aufwartung. Als eines der führenden russischen Orchester bringt es sein ureigenstes Repertoire mit: ein romantisches Tschaikowsky-Programm.
Im Rahmen der deutsch-russischen Friedenstage steht ein Kontingent an Freikarten zur Verfügung.

mehr lesen